Betrachtet man die Oktoberfest-Zahlen zum Bier- und Speisenkonsum der letzten 30 Jahre genau, so fällt ein ganz eindeutiger Trend auf: Auf derWiesnwird immer mehr getrunken, dafür sparen sich dieWiesn-Besucher scheinbar immer häufiger die Aufnahme fester Speisen.
Betrug der Bierkonsum 1980 noch ca. 3,8 Millionen Maß Bier, waren es im Jahr 2010 bereits mit 7,1 Millionen Maß fast doppelt so viele geleerte Krüge. Gut, jetzt könnte man sagen, das liegt an der gestiegenen Besucherzahl – das ist zwar an sich richtig, jedoch sank der Konsum von Hendln und Schweinswürstl trotz der zunehmenden Besucherzahlen deutlich. Die Anzahl der verzehrten Hendl sank im gleichen Zeitraum um ca. 10% von ca. 550.000 auf ca. 500.000 Stück – bei den Schweinswürstl war ein noch stärkerer Einbruch festzustellen: Im Jahr 1980 lag der Schweinswürstl-Konsum auf derWiesnnoch bei knapp 290.000 Paar, wohingegen 2010 nur noch lediglich 119.000 Paar Würstl verkauft wurden – das entspricht einem Rückgang um fast 60%.
Und was lernen wir daraus? Man kann auch ohne Essen lustig sein – ein bisschen Alkohol schadet dazu aber dann doch nicht…
